Der Spagat zwischen zwei unterschiedlichen Welten

Foto: bezikus  - shutterstock

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Es ist wunderbar, im Flow zu sein und endlich das Gefühl zu haben, jetzt bin ich in meiner Einzigartigkeit angekommen. Das, was ich jetzt tue, möchte ich ausschließlich machen, um Geld zu verdienen, so habe ich das heute zumindest wahrgenommen.  Ich habe dieses Wochenende und heute einen Online-Workshop zum Thema „Slogan“ geleitet und es hat mir einen riesigen Spaß gemacht, mit den Teilnehmerinnen die Slogans zu entwickeln. Außerdem habe ich noch jemanden wegen eines Blog-Artikels beraten und jemandem in einem Coaching dabei geholfen, ein altes Thema bewusst zu machen und loszulassen.

Das war einfach wunderbar, ich durfte kreativ sein und genau das tun, was – nach meinem jetzigen Wissensstand – meiner Einzigartigkeit entspricht. Schon lange nicht mehr habe ich es so sehr gespürt, dass ich ausschließlich nur noch das tun möchte, was ich heute getan habe. Außer vielleicht noch selbst Bücher schreiben, das fehlt noch in meiner Liste. 🙂

Doch da ich meine freiberufliche Tätigkeit zurzeit noch nebenberuflich entwickle, werde ich morgen und die nächsten Tage bis Freitag tagsüber erst einmal wieder in meinem Angestelltenjob sein. Dieser Spagat zwischen den beiden Welten ist nicht immer einfach. Dennoch geht es manchmal nicht anders und dann muss man erst einmal Kompromisse schließen und das Beste aus der Situation machen.

Neulich bekam ich einen tollen Buchtipp von einem guten Freund: REWORK – Business intelligent & einfach von Jason Fried und David Heinemeier Hansson. In diesem Buch wird diese Situation, die ich zurzeit habe, auch in einem Kapitel beschrieben. Die Autoren machen den Vorschlag, dass man in solch einer Situation seinen Job behalten sollte, bis man sich wirklich sicher ist, dass es auch  mit der selbstständigen Tätigkeit funktioniert. Man sollte sich aber eine Stunde am Tag, z. B. abends nach der Arbeit, Zeit für seine Projekte und die Verwirklichung der Einzigartigkeit nehmen. (Das ist jetzt mal in meinen Worten ausgedrückt, was die Autoren vorschlagen. :-))

Ich finde diese Idee sehr gut. So bleibt man konsequent an seinen Projekten dran und baut sie weiter auf, ohne gleich allzu viel zu riskieren. So kann man entspannt Schritt für Schritt seine Ziele verwirklichen. Also werde ich das Beste aus der Situation machen und das Ganze sportlich nehmen, eben als Spagat zwischen zwei Welten. Und auch in meinem Angestelltenjob gibt es durchaus Dinge, auf die ich mich freue und die ich gerne erledige. 🙂

Lassen Sie es sich gut gehen und machen Sie das Beste aus Ihrer Situation!

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
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