Kommunizieren im Internet, aber richtig

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Gerade im Internet, wo man meistens nur schriftlich kommuniziert, ist es wichtig, wertschätzend zu kommunizieren. Doch, was bedeutet wertschätzend in diesem Zusammenhang überhaupt?

Hier mal ein paar Punkte, die mir zu dem Thema einfallen:

  • Sich überlegen, was schreibe ich als Kommentar in einem sozialen Netzwerk und was poste ich als persönliche Nachricht. Manche Dinge sind vielleicht besser als persönliche Nachricht, weil sie den Empfänger eher persönlich betreffen und die Allgemeinheit nicht interessieren (sollten).
  • Generell bei E-Mails, persönlichen Nachrichten und Kommentaren darauf achten, wie man den anderen anspricht. Sich fragen: Will ich selbst so angesprochen werden, wie ich es jetzt vorhabe?
  • Es gibt eine Grenze zwischen E-Mail-Verkehr und persönlichem Gespräch. Manche Dinge lassen sich einfach nicht per E-Mail regeln, da ist es besser, miteinander zu sprechen und zu schauen, ob man einen Konsens findet.
  • Kritik, wenn sie denn sein muss, immer konstruktiv verpacken und besser als persönliche Nachricht schreiben, als als Kommentar in Social Media oder auf dem Blog.
  • Auf die Wortwahl achten. Fragen Sie sich: Würden Sie es wollen, dass man so mit Ihnen spricht, bzw. an Sie schreibt?
  • Auf Augenhöhe kommunizieren. Besserwisserei kommt meistens schlecht an. Aber auf Augenhöhe kann man vieles besprechen, auch schreibend.

Aus dem Herzzentrum kommunizieren und der Intuition folgen

Für alle Formen der Kommunikation finde ich es wichtig, dass man aus dem Herzen kommuniziert. Doch wie geht das?

Sicher haben Sie es auch schon mal erlebt, dass Sie sich darüber geärgert haben, wie jemand im Internet mit Ihnen kommuniziert und natürlich nicht nur im Internet.

Neulich hatte ich mal wieder einen solchen Fall. Ich habe jemandem die Frage beantwortet, warum ich zurzeit noch keine Mehrwertsteuer nehme. Ich finde diese Fragen legitim, manche Menschen wissen das wahrscheinlich nicht, dass es diese Möglichkeit gibt, wenn man (noch) nebenberuflich als Kleinunternehmer agiert. Da ist es doch klar, dass ich helfe und die Frage beantworte. Es war eine ehrlich gemeinte Frage, die ich auch gerne ehrlich beantwortet habe.

Allerdings bekam ich dann – zum Dank – 🙁  ein paar Tage später die Antwort, dass das doch unprofessionell sei, als Kleinunternehmer zu agieren. Tja, da frage ich mich doch, was das soll? Hat der Schreiber dieser Nachricht vielleicht nicht nachgedacht, bevor er die Nachricht abgeschickt hat? Was wollte er damit bezwecken? Auf mich machte das einen ziemlich unprofessionellen Eindruck.

Nehmen wir also mal an, Sie haben sich auch über etwas geärgert, was machen Sie dann? Vielleicht hilft es, tief zu atmen, und mit jedem Ausatmen den Ärger in eine imaginäre Sonne zu atmen, wo er dann transformiert wird.

Eine schöne  Übung ist es auch, bevor man etwas schreibt, die Worte, die man verwenden will, durch die drei Siebe des Sokrates rieseln zu lassen, die da sind: „Ist es wahr? Ist es liebevoll? Ist es notwendig, was ich sagen bzw. schreiben will?

Wichtig ist es auch, sich bewusst – zum Beispiel durch den Atem oder das Singen eines Mantras oder eine kurze Mediation – mit dem Herzzentrum zu verbinden und dem Herzen zu lauschen. Was sagt das Herz, wenn Sie diese Mail jetzt rausschicken, so wie Sie sie  formuliert haben? Was spüren Sie intuitiv? Vielleicht gibt es auch ein inneres Bild, das für Sie ein ganz persönliches Zeichen ist, welches Ihnen zeigt, dass Sie mit Ihrer Intuition verbunden sind.

Probieren Sie es einfach mal aus, bei der nächsten E-Mail, beim nächsten Post in den sozialen Netzwerken oder wo auch immer, aus dem Herzen zu kommunizieren. Und schauen Sie, was passiert.

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
Anne-Kerstin
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