Dankbar sein für das, was ist

 

Es gibt sie, diese Tage, an denen man schon beim Aufwachen morgens am liebsten liegenbleibenn und die Decke über den Kopf ziehen möchte. Das sind die Tage, an denen einem vieles auf den Geist geht, was man sonst leichter nehmen kann. Es sind für mich auch die Tage, an denen es mir schwer fällt, dankbar zu sein und es auch zu fühlen.

Genauso ein Tag war neulich wieder. Ich hatte frei, die Sonne schien, aber ich hockte im halbabgedunkelten Zimmer und grübelte darüber nach, dass so viele Dinge sich in meinem Leben immer noch nicht so verwirklicht haben, wie ich es gerne hätte. Warum bin ich nicht so erfolgreich mit meiner Selbstständigkeit, wie ich es gerne sein würde? Warum lebe ich immer noch nicht in meiner Traumstadt? Warum? Warum? Warum?  Mein Verstand war völlig im Mangeldenken gefangen.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich „genieße“ mein Mangeldenken so richtig und lasse mich immer weiter in dieses dunkle Loch hineintreiben, oder ich werde aktiv und tue etwas dafür, um mich da raus zu bewegen.

Zum Glück wählte ich dann doch irgendwann die zweite Möglichkeit. 🙂

Natürlich habe ich das Wissen abgespeichert, dass Dankbarkeit hilft, wieder in die Fülle zu kommen. Doch sei mal dankbar, wenn du nur siehst, was nicht da ist. Das funktioniert nur schwerlich. Ich persönlich brauche dann immer etwas, was mir hilft, in die Gegenwart zu kommen und zu sehen, was ist.

Diesmal hat es mir geholfen, meine Fotos zu betrachten, die ich ein paar Tage zuvor von den Blumen im Park gemacht habe. Diese Schönheit der Blumen berührte mein Herz und ließ es ganz weit werden.

Was kann noch helfen, um dankbar zu sein, für das, was ist?

Hier einige Werkzeuge, die ich selbst immer wieder ausprobiere und die mir schon oft geholfen haben:

Die Schönheit der Natur fotografieren

Wenn ich in die Natur gehe und die Bäume, Blumen oder auch das Wasser fotografiere, dann zentriert mich das und ich bin dankbar und fühle mich mit allem verbunden. Das ist für mich einer der Augenblicke, wo ich ganz im Hier und Jetzt bin und dankbar für das bin, was da ist.

Tagebuch schreiben oder überhaupt schreiben  

Wenn ich schreibe, dann hilft es mir, den Ballast abzuwerfen, der in mir ist. Gerade Tagebuch schreiben hilft mir dann sehr. Oder ich habe mich auch schon hingesetzt und eine Geschichte geschrieben. Wunderbar ist auch die Übung „Einen Brief an die Seele schreiben“.

Ein Bild malen

Wer gerne malt, kann natürlich auch ein Bild malen. Ich fotografiere lieber, habe aber früher in solchen Situationen auch ein Bild gemalt. Hier ist es natürlich spannend, sich von innen führen zu lassen. Welche Farben würdest du intuitiv wählen? Was für Muster, Formen oder Figuren entstehen, während du mehr und mehr deinen Frust loslässt und Dankbarkeit in dein Herz hineinlässt? Wenn du magst, kannst du natürlich auch meditative Musik beim Malen hören. Das ist übrigens auch eine tolle Idee fürs Schreiben.

Die Lieblingsmusik auflegen und frei tanzen

Das habe ich auch schon gemacht: Musik auflegen und tanzen. Dann lasse ich mich auch von meiner Intuition führen und bewege mich so, wie es mir gerade in den Sinn kommt.

Ein Mantra singen

Vielleicht meditierst du ja auch schon für eine Weile oder du kontemplierst. Dann hast du sicher schon mal davon gehört, dass es viele verschiedene Mantren gibt, die eine unterschiedliche Wirkung haben. Vielleicht hast du ja ein Mantra, was dir hilft, dein Herz für die Dankbarkeit zu öffnen.

Was machst du, um dankbar zu sein für das, was ist?

Mich interessiert, was du machst, um dankbar zu sein für das, was ist. Wenn du magst, dann schreibe mir doch einen Kommentar. Ich freue mich auf deine Anregungen.

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
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