Wie du mit Überschriften Kunden gewinnst – 3 Tipps

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November 1, 2021

Du schreibst einen Blogartikel und brauchst eine gute Überschrift. Dein Seminar braucht einen Titel, dein Verkaufstext braucht eine Überschrift. Ohne Überschrift fehlt jedem Text etwas Entscheidendes. Wie geht es dir beim Thema „Überschrift und Seminartitel“? Fällt es dir leicht, diese zu formulieren? Oder hast du damit eher Schwierigkeiten? Dann kommen in diesem Blogbeitrag drei Tipps für dich.

In welchen Bereichen brauchen wir Überschriften?

Man schreibt einen Newsletter und überlegt sich einen Betreff, für das Versenden der E-Mail. Man schreibt einen Verkaufstext und fragt sich, wie muss ich beginnen, um potenzielle Kunden zum Weiterlesen zu animieren? Vielleicht konzipierst du ein neues Seminar und überlegst dir, bei welchem Titel die Menschen buchen würden. Oder du willst einen Blogbeitrag schreiben und brauchst dafür einen guten Titel. Und dann noch die vielen Zwischenüberschriften…

Du siehst, ohne Überschriften geht es nicht. Und jede Textform benötigt eine andere Überschrift. Wenn du dich da falsch entscheidest, kann es sein, dass potenzielle Kund:innen nicht weiterlesen und dir so vielleicht durch die Lappen gehen. Oder dein Blogartikel hat wenig Aufrufe. Deshalb ist es lohnenswert, immer wieder die Kundenbrille aufzusetzen und die Überschriften zu überprüfen.

3 Tipps für Überschriften, die neugierig machen:

Über die Jahre, in denen ich mich schon mit dem Thema Content und Texten beschäftige, habe ich auch immer wieder meine Titel und Überschriften optimiert. Schließlich ist es gar nicht so einfach, eine Überschrift zu formulieren, die sowohl den Menschen anspricht und die gleichzeitig auch für SEO optimiert ist. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Titel oder eine Überschrift zu formulieren und nicht jede passt für jeden Anlass. Ich bin selbst überrascht, wie facettenreich dieses Thema ist. Fang einfach an und verbessere dich ann immer wieder.

In diesem Blogartikel bekommst du drei Tipps, damit es dir in Zukunft leichter fällt, deine Überschriften zu formulieren.

Erstens: Mache dir klar, welchen Zweck deine Überschrift erfüllen soll!

Nicht alle Überschriften funktionieren für jedes Medium. Hier ein Beispiel: In einer Überschrift für einen Blogbeitrag oder ein YouTube-Video ist es durchaus legitim auch mal zu schreiben: „10 Dinge, die du unbedingt vermeiden solltest…“.  Bei einem Titel für ein Seminar oder ein Online-Seminar hingegen würde ich persönlich vorsichtig damit umgehen. Die meisten Menschen wollen schließlich nicht unbedingt wissen, was sie nicht tun sollen, sondern sie brauchen Tipps, was sie tun sollten, um voranzukommen. Ich würde jedenfalls kein Geld ausgeben, um gezeigt zu bekommen, was ich nicht tun soll. Bei einem Blogartikel, der ja meistens kostenlos ist oder einem YouTube-Video kann es aber durchaus richtig sein, eine solche Überschrift zu verwenden. Sie provoziert und macht neugierig und es gibt durchaus gar nicht wenige Menschen, die  aus Neugierde klicken. Vielleicht Tun sie dies aus dem Grund, weil sie nichts falsch machen wollen, wenn sie zum Beispiel mit einem Business starten oder aber Probleme in der Familie haben oder mit der Gesundheit.

Zweitens: Schreibe emotional, ohne Clickbaiting zu betreiben

Ganz gleich, ob du möchtest, dass der Leser/die Leserin deinen Blogartikel liest oder dein Produkt kauft, eine Überschrift ohne Gefühl führt meistens nicht zum Ziel. Dennoch sollte man das nicht übertreiben. Clickbaiting ist eine solche Übertreibung, aber leider wenig vertrauenerweckend. Und Vertrauen wollen wir ja schließlich aufbauen, wenn es darum geht, Kund:innen zu gewinnen, oder? Clickbaiting kommt leider ziemlich oft in unseriösen Medien vor, um mehr Traffic zu erhalten, also dass mehr Menschen die Vorschau für den Artikel anklicken und diesen dann auch lesen.

Hier ein Beispiel für eine Überschrift mit Clickbaiting: „Unglaublich, was dieser Frau passiert ist, nachdem sie Produkt XYZ verwendet hat“ Würdest du bei dieser Überschrift klicken, wenn sie dir so im Netz begegnen würde? Wahrscheinlich, ja. Auch ich falle öfters auf diese Überschriften herein, nur um hinterher enttäuscht zu sein, dass alles nur heiße Luft war. Das kann nämlich passieren, wenn du maßlos übertreibst und der Inhalt dann nicht das liefert, was die Überschrift verspricht oder der Artikel unseriös ist.

Hier ein weiteres Beispiel für Clickbaiting: „Wie dieser Mann in sieben Tagen eine Million Euro verdient hat – unglaublich“. Da würde wahrscheinlich fast jeder klicken, oder? Achte mal darauf, wenn du demnächst durch Internet surfst.  Oft steckt dann etwas dahinter, ein Produkt, ein Business, etc. für das geworben wird, bei dem man nicht immer weiß, ist es auch wirklich seriös. Und manchmal passt es auch gar nicht zu dir und deinen Bedürfnissen.

Hier kommen wir zu einem weiteren Punkt: Wenn Kunden bei dir kaufen sollen, dann musst du Vertrauen aufbauen. Und hier sage ich jetzt extra „du musst“. Ansonsten mag ich es nicht so sehr, dir zu erzählen, was du tun musst.  Ich gebe lieber Empfehlungen. Aber ein Kunde kauft nur, wenn er dir vertraut und wenn ihn die Überschrift anspricht. Wichtig ist deshalb, dass du weißt, wen du ansprechen möchtest und wie du diese Menschen ansprichst. Für hochsensible Coaches als Zielgruppe wirst du sicher eine andere Überschrift wählen, als für Vorstände einer Bank. Dennoch sollte die Überschrift irgendwie bildlich sein oder positive Emotionen wecken.

Nehmen wir noch mal die Überschrift „Wie dieser Mann in sieben Tagen eine Million Euro verdient hat – unglaublich“ und formulieren diese so um, dass sie gleichzeitig Emotionen und Vertrauen weckt. Zuerst streichen wir mal das „in sieben Tagen“. Es mag tatsächlich Menschen geben, die das schaffen. Aber bei allen anderen weckt es falsche Hoffnungen. Dann ist es die Fragen, ob es der „schnelle Millionär“ sein muss. Auch das kann Menschen entmutigen und eher das Gegenteil bewirken, dass jemand das für außerhalb seiner Reichweite hält.

Besser wäre zum Beispiel: „Wie auch du dir Schritt für Schritt ein Business aufbaust und deine erste Million verdienst!“ Diese Überschrift weckt positive Emotionen. Sie sagt aus, dass ich es Schritt für Schritt schaffen kann. Sie setzt mich auch nicht unter Druck, dass ich mich schlecht fühle, wenn ich es nicht in sieben Tagen schaffe. Ich fühle mich ernst genommen und die „Million“ erzeugt bei mir ein Gefühl der finanziellen Fülle und Freiheit. Ich fühle mich durch die Erwähnung, dass dies Schritt für Schritt klappt, irgendwie an die Hand genommen.

Drittens: Denke beim Formulieren deiner Überschrift auch an SEO (Searchengine optimization für Einsteiger)!

Jahrelang habe ich mir immer schöne blumige und bildliche Überschriften ausgedacht und mich dann gewundert, warum ich so wenig Klicks habe. Dabei habe ich völlig vergessen, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass die Menschen nach solchen Begriffen suchen. Erst in den letzten Jahren ist mir klar geworden, dass es eine gesunde Balance geben muss zwischen Überschriften, die den Menschen ansprechen, wenn er schon geklickt hat und dem, was dieser vielleicht über eine Suchmaschine wie Google sucht. Auch hierfür wieder ein Beispiel: „Ein Meer an Möglichkeiten, ein Buch zu schreiben“. Diese Überschrift erzeugt zwar ein schönes Bild und auch das Gefühl, dass ich viele Möglichkeiten habe und diese so groß wie ein Meer sind, in das ich am liebsten eintauchen möchte. Doch sucht jemand auch danach? Eher unwahrscheinlich, oder? Es gibt natürlich Möglichkeiten und Tools, um das zu testen. Aber das würde hier an dieser Stelle zu weit führen.

Außerdem ist diese Überschrift ziemlich unspezifisch, denn es steht dort zwar etwas von „Buch schreiben“, aber um was für ein Buch es geht, bleibt leider offen. Wenn ich den Artikel anklicke und es geht darin um das Schreiben von Liebesromanen und ich will aber lieber einen Krimi schreiben oder einen Ratgeber, bin ich enttäuscht. „Buch schreiben“ wäre ein Element, wonach durchaus gesucht wird. Aber es ginge auch spezifischer. Besser wäre evtl.: „So schreibst du deinen ersten Ratgeber“. Oder: „Wie du in 30 Tagen deinen ersten Krimi schreibst“. Oder, wenn du den Begriff „Buch schreiben“ mit drin haben willst, dann ginge auch das: „Schreib dein Buch! – Von der Idee zum ersten Liebesroman“.    „Habe also immer im Blick, mit welchen Stichworten zu deinem Thema gesucht wird.

Challenge zum Thema „Überschriften“ – sei dabei!

Vom 15. bis 17.11.2021 gibt es eine kostenfreie Challenge zu diesem Thema, in der ich dir noch mehr Kniffe und Tricks für gute Überschriften zeige. Auch das SEO-Thema wird dort vertieft. Ich zeige dir, wie du herausfindest, wonach die Menschen im Internet suchen, um deine Überschriften noch besser zu formulieren. Hier erfährst du mehr darüber und kannst dich anmelden: https://annekerstinbusch.com/headline-challenge/ 

 

About the author 

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.

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