Kannst du mit Worten die Welt verbessern?

 

 

Hast du dich schon mal beim Lesen eines Buches oder Werbetextes beobachtet? Welche Texte liest du gerne? Welche Texte legst du relativ schnell wieder weg? Und vor allem: Was fühlst du, wenn du einen Text liest. Geht dein Herz auf? Zieht sich dein Magen zusammen? Fühlst du einen Kloß im Hals? Oder fühlst du dich inspiriert? Und was meinst du, warum ist das so?

Viele Fragen zum Anfang des Artikels. Aber ich finde, es lohnt sich, mal über diese Fragen nachzudenken. Ich bin der Meinung, Worte haben eine unterschiedliche Energie. Sensitive Menschen können die unterschiedliche Energie von Worten auch fühlen.  Mach doch mal den Test: Wie geht es dir, wenn du das Wort „Frieden“ aussprichst? Und wie fühlst du dich beim Wort „Krieg“? Spür mal in dich hinein und achte auf deine Körperempfindungen. Schau auch auf die inneren Bilder, die du evtl. siehst. Nimmst du den Unterschied wahr? Jetzt bilden diese beiden Worte allerdings auch einen krassen Gegensatz. Aber dadurch spürst du vielleicht auch die verschiedenen Körperempfindungen besonders deutlich.

Jemand, der intensiv auf diesem Gebiet geforscht hat, ist Masuro Emoto. Er testete u. a. die Wirkung von Worten auf Wasserkristalle und veröffentlichte Fotos davon. Seine Forschungen spielen sich zwar jenseits der gängigen Wissenschaft ab, bestätigen jedoch für mich zumindest das, was ich fühle, wenn ich verschiedene Worte ausspreche.

Vielleicht hast du auch eine unterschiedliche Wahrnehmung bei dem obigen Versuch gehabt, wenn nicht, dann teste es noch mal mit anderen Worten. Wichtig ist, dass du genau hinspürst, wie dein Körper reagiert. Manchmal ist die Reaktion sehr fein, da muss man erst einmal wieder lernen, richtig hinzuspüren. Aber es lohnt sich, denn mit Worten kann man nicht nur geschäftlich erfolgreich sein, sondern Worte bewegen auch die Welt.

Bewusst mit Worten umgehen

Wann sollten wir bewusst mit Worten umgehen? Nicht nur, wenn wir ein Buch schreiben oder einen Businesstext, nein, auch im täglichen Leben sollten wir unsere Worte bewusst wählen.

Selbstgespräche

Wenn ich überlege, dann fängt das schon beim Selbstgespräch an, ja sogar bei den Gedanken. Wie denke ich über mich selbst und andere? Verwende ich beispielsweise oft das Wort „müssen“ oder ziehe ich mich permanent herunter, indem ich sage: „Mir geht es so schlecht. Was bin ich doch für ein Dummerchen, dass ich dieses oder jenes nicht hinbekomme“, etc. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, denn es gibt immer wieder Zeiten, da spreche ich mit mir selbst nicht liebevoll genug.

Tipp:  Beobachte mal deine Selbstgespräche eine Woche lang genau.  Wenn  du merkst, dass du gerade mal wieder in Selbstvorwürfen schwimmst, sage laut „Stopp.“ Denke an etwas, was dich mit Liebe und Freude erfüllt und sage etwas Liebevolles zu dir.

Im Dialog mit anderen

Wenn du im Dialog mit anderen bist, nimm wahr, wie du mit ihnen sprichst. Welche Worte verwendest du in welcher Situation? Übe dich in einer wertschätzenden Kommunikation. Das gilt auch für soziale Netzwerke. Bevor du einen Kommentar losschickst, frage dich, ob es für dich okay wäre, einen solchen Kommentar zu erhalten oder ob es dich eher verletzen würde. Wenn es dich verletzten würde, dann lösche den Kommentar lieber.

Du kannst das Gleiche mit E-Mails machen. Ich habe es selbst auch schon erlebt, dass ich wütend war über etwas, was jemand geschrieben hat. Also verfasste ich eine entsprechenden Antwort-Mail. Doch dann entschied ich mich dafür, diese Mail nicht abzusenden, sondern meine Wut lieber in eine Lichtwolke zu packen und gen Sonne zu schicken. 🙂

Tipp: Gerade, wenn du wütend bist, tritt einen Schritt zurück. Besonders in sozialen Netzwerken und im E-Mail-Verkehr solltest du noch mal schauen, bevor du eine Mail abschickst oder einen Kommentar auf Facebook, etc. postest.  Übrigens: Wenn ich mich von jemandem ungerecht behandelt fühle, dann vereinbare ich mit demjenigen ein persönliches Gespräch, um die Sache zu bereinigen. Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die das nicht wollen, die sich mit allem, was sie tun, im Recht glauben, aber da kann man ja im Einzelfall schauen, wie man das handhabt. Manchmal ist ein Rückzug dann besser als eine ständige Auseinandersetzung per E-Mail.

Was haben Worte mit deinem Business zu tun?

Worte haben ganz viel mit dem eigenen Business und der persönlichen Einzigartigkeit zu tun. Gerade für Kleinunternehmer/-innen oder Solo-Selbstständige bieten die Worte eine gute Möglichkeit, um sich zu positionieren.

Ich verwende z. B. das Wort „Einzigartigkeit“ sehr viel. Es ist sozusagen eines meiner top Worte. Andere verwenden Worte wie Authentizität oder Alleinstellungsmerkmal. Sie haben alle eine ähnliche Bedeutung und sind doch – wie ich finde – unterschiedlich in ihren Nuancen. So mag es für jemanden, der eher nüchtern ist und als Kunden Bankvorstände hat, merkwürdig anmuten, wenn er von „Einzigartigkeit“ sprechen würde.

Tipp: Frage dich, welche Worte du gerne nutzt und welche davon zu deiner Ausrichtung, deinem Business und deinen Kunden passen. Schreibe dir vielleicht fünf Worte auf, die dann quasi zu deiner Corporate Identity gehören, Worte, die du verwendest, wie du ein Logo verwenden würdest.

Beim Schreiben eines Buches die richtigen Worte wählen

Für dein Buch ist das oben erwähnte besonders wichtig. Gerade, wenn ein Buch gedruckt wird, dann ist es erst mal da und kann nur mit einer Neuauflage geändert werden. Auf einer Internet-Seite kannst du dagegen alles jederzeit ändern, bei einem Buch jedoch nicht. Achte also darauf, ob du z. B. sehr viel das Wort „müssen“ verwendest. Beispiel: Um erfolgreich zu sein, müssen Sie dieses oder jenes tun.“ Eine andere Möglichkeit wäre z. B.: „Tun Sie dieses oder jenes und der Erfolg kommt fasst wie von selbst.“ Spüre einfach, was besser passt. Manchmal ist ja auch das Wort „müssen“ angebracht.

Tipp: Manchmal schleichen sich Worte ein, die man auch getrost weglassen kann. Ein beliebtes Beispiel ist das Wort „eigentlich“. Ich verwende es selbst des Öfteren und darf (nicht muss! :-)) da auch noch aufpassen.  Ebenso kannst du dir überlegen, wann du das Wort „man“ einsetzt und ob du nicht lieber die Menschen, die du ansprechen möchtest, direkt ansprichst. Also nicht: „Man sollte dieses oder jenes tun, um Erfolg zu haben“, sondern „Solo-Selbstständige sollten dieses oder jenes tun, um Erfolg zu haben.“

Kannst du mit Worten die Welt verbessern?

Die Überschrift dieses Artikels lautete ja: „Kannst du mit Worten die Welt verbessern?“ Vielleicht ein wenig, würde ich sagen. Die weise Wahl der Worte ist aber auf jeden Fall etwas, was wir für uns selbst und in unser Umfeld tun können.

Oben hatte ich geschrieben, dass Worte Energie sind. Senden wir eine Energie aus, die anhebend und positiv ist, wirkt sich das auch positiv auf unser Umfeld aus. Zunächst fängst du bei dir selbst an, dann im Dialog mit anderen und  in deinen Texten, die du schreibst und veröffentlichst. Am Schluss entsteht eine Welle an positiver Energie, die sich von dir aus als Mittelpunkt in konzentrischen Kreisen immer mehr ausweitet und andere Menschen berührt. Würde jeder Mensch auf der Welt ein solches wertschätzendes, liebevolles Energiefeld erzeugen, dann wäre die  Welt wohl ein besserer Ort.

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Cover-Foto: BoD

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Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
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