Wie ich Weihnachten zu lieben begann

Foto: geralt – Pixabay

„Weihnachten … oh, schon wieder Weihnachten“, stöhnte ich jedes Jahr Anfang Dezember. „Wenn es doch bloß erst vorbei wäre.“  So ging es mir, seitdem ich erwachsen war. Mich nervte der Stress vorher und der Stress am ersten Weihnachtsfeiertag, wenn ich auf meine Eltern, Geschwister, Schwager, Nichten und Freunde der Familie traf. Das änderte sich schlagartig  2004.

Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als es soweit war. Ich hatte gerade einen Workshop geleitet, bei dem die Teilnehmer Weihnachtsgeschichten schrieben. So nebenbei schrieb ich selbst auch eine. Das machte mir so viel Spaß, dass ich überlegte, ob ich es wagen sollte, diese Geschichte meinen Eltern, Geschwistern, meinen Schwagern, Nichten und Freunden der Familie am ersten Weihnachtsfeiertag vorzulesen, wenn ich dort zu Besuch war. Ich fasste mir ein Herz und tat es … und hatte dann noch für jeden ein ausgeddrucktes Exemplar der Geschichte in der Hand. Die Überraschung gelang.

Seitdem habe ich das immer wieder gemacht: Habe jedes Jahr eine neue Weihnachtsgeschichte geschrieben. Manchmal saß ich noch am 24. Dezember bei mir zu Hause und schrieb an der Geschichte oder überarbeitete sie, wenn ich nicht vorher dazu gekommen war. Und jedes Jahr kam ich stolz mit meiner Geschichte an und freute mich, wenn ich meine großen und kleinen Zuhörer/-innen im Herzen berühren konnte. Für mich sind diese Geschichten zu einem besonderen Geschenk geworden, das ich an diesem Tag weitergeben darf. Und weil ich dieses besondere Geschenk im Gepäck hatte, begann ich, mich auf Weihnachten zu freuen, auf die Zusammenkunft mit der Familie und unseren Freunden und es wertzuschätzen. Kurz gesagt: Ich begann Weihnachten zu lieben.

Dieses Jahr ist ein besonderer Höhepunkt für mich, denn meine Weihnachtsgeschichten gibt es jetzt als Buch und ich werde nicht nur ein paar ausgedruckte Zettel als Geschenk überreichen, sondern mein Buch und die Vorfreude ist groß.

Für diesen Workshop damals, der die Initialzündung für meine Geschichten war, bin ich heute noch dankbar, denn die Geschichten halfen mir, meine Haltung gegenüber Weihnachten zu ändern. Und wenn wir allen Stress mal beiseite legen, können wir dann nicht Weihnachten wieder als Fest der Liebe sehen?

Mehr über das Buch: http://www.anne-kerstin-busch.com/Weihnachtsbuch/

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Alles rund um Weihnachten“, initiiert von Anne-Kerstin Busch.

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
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