Mit einer Blogartikel-Serie zu mehr Sichtbarkeit im Netz

In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du dich mit einer Blogartikel-Serie unabhängig von Social Media machst.

Am Wochenende habe ich auf Facebook das Thema aufgebracht, dass es mit der Reichweite in sozialen Netzwerken ganz schnell vorbei sein kann. Wir sind von Algorithmen abhängig, die wir nicht beeinflussen können.

Mit dem eigenen Blog hast du das Zepter in der Hand. Deine Beiträge können auch noch Jahre nach der Veröffentlichung gelesen werden. Sie können aber auch viel mehr, Und darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Vielleicht hast du schon einige Blogbeiträge geschrieben. Jetzt hast du aber vielleicht lange nichts mehr auf deinem Blog veröffentlicht. Dann helfen dir vielleicht diese Tipps.

Oft sieht man einen Blog als einen Ort, an dem man Beiträge schreibt, die man unabhängig voneinander veröffentlicht. Ich mache das auch immer wieder. Mal erscheint mir dieses Thema wichtig, mal jenes Thema. Und dann schreibe ich halt darüber. Es geht aber auch anders und das habe ich auch schon ausprobiert. Du kannst nämlich auch eine Serie schreiben und mehr daraus machen.

Schreib doch einfach eine Artikel-Serie … und mach dann ein E-Book daraus!

Die Vorteile einer Serie

  • Du hast gleich am Anfang Ideen für mehrere Artikel und weißt dadurch, was du schon Nächste Woche schreiben wirst.
  • Du kannst die vielen Facetten eines Themas zeigen.
  • Du kannst auch kürzere Artikel schreiben, weil du nicht alles zu einem Thema in einen Blogbeitrag packen musst.
  • Es ist eine Möglichkeit, Leser*innen regelmäßig auf den Blog zu schicken, gerade wenn du ein Thema hast, für das sie sich interessieren.
  • Deine Serie wird noch viele Jahre später auf dem Blog zu sehen sein, solange du ihn betreibst.
  • Du kannst aus deiner Serie ein E-Book erstellen.                                  

Ein Beispiel von mir: Eine Erzählung zum Thema „Positionierung“ als Mini-Serie

Im Mai 2011 hatte ich die Idee, eine kleine Serie zum Thema „Firmenslogan“ zu machen. Diesmal wollte ich aber nicht einen Artikel schreiben, sondern wollte die Leser*innen langsam an das Thema heranführen.

Und dann kam mir die Idee: Versuche es doch mal in Romanform. Am Beispiel einer Geschichte von einer Heilpraktikerin, die auf der Suche nach ihrer Einzigartigkeit und dem richtigen Firmenslogan ist, wollte ich zeigen, wie wichtig dieses Thema ist. Ich nenne es Einzigartigkeit. Manch einer würde wohl Positionierung dazu sagen. Die Artikel zu der Serie könnt ihr hier nachlesen…

Dadurch, dass ich diese Serie schrieb, hatte ich ein großes Interesse daran, regelmäßig zu schreiben und zu veröffentlichen. Ich wollte den Menschen da draußen ja schließlich zeigen, wie es weitergeht. Mein Material hatte ich auch und das reichte von Mai bis September.

Nach zehn Blogartikeln hatte ich die Geschichte beendet. Dann kam mir die Idee, diese Blogartikelserie noch in einem zusätzlichen Format verfügbar zu machen und ich machte ein kostenloses E-Book daraus. Damals hatte ich noch nicht so tolle Möglichkeiten zur Verfügung wie jetzt. Ich machte einfach aus dem Word-Dokument ein E-Book und stellte es als PDF-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das E-Book könnt ihr hier herunterladen: https://annekerstinbusch.com/neues-kostenloses-e-book/

Heute gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten, aus Blogartikeln ein E-Book zu machen und es mit einfachen Mitteln schön zu gestalten. Mehr davon erzähle ich dir im nächsten Blogbeitrag. Bleib also dran.

Wie du an diesem Beispiel siehst: Eine Blogartikel-Serie lohnt sich wirklich.

 

Drei Tipps für eine gelungene Blogartikel-Serie

Erstens: Überlege dir ein Kernthema für deine Serie

Wenn du eine Blogartikel-Serie schreiben willst, dann solltest du ein Kernthema haben. Bei mir war das Kernthema die Positionierung, die letztendlich im Slogan ihren Ausdruck findet.

Was könnte dein Kernthema sein? Was brauchen deine Kunden/Klienten am meisten von dir? Hast du beispielsweise „Reisen“ als Hauptthema, dann könntest du eine Serie zum Thema „Die schönsten Orte in Deutschland“ schreiben. Gerade jetzt in Corona-Zeiten, wo Fernreisen schwieriger werden, wird Deutschland wieder als Reiseland entdeckt. Du kannst das Thema auch noch spezieller machen. „Reisen in Deutschland als Single“, Reisen in Deutschland mit Hund und Familie“, etc. Je nachdem, wofür du Spezialist*in bist.

Wenn dein Kernthema Gesundheitsberatung ist. Dann könntest du z. B. eine Serie darüber machen, wie man sich gut auf die Herbstzeit vorbereitet und fit bleibt.

Wenn „Kinder und Familie“ dein Thema ist, dann kannst du vielleicht eine Serie zu bestimmten Themen schreiben, wie z. B. „Wenn das Kind in die Schule kommt“ oder aber du schreibst über „Konfliktlösung im Familienalltag“.

Du hast einen Blog über Tiere? Fein. Suche dir ein Tier heraus, dem du dich mal besonders widmest. Hunde und Katzen gehen immer. Vorstellbar wäre eine Serie über den richtigen Umgang mit Hunde-Welpen.

Du hast einen Business-Blog? Bei dir geht es eher um die Themen Führung oder Kommunikation in Unternehmen? Auch hier lässt sich ein Kernthema für eine Serie finden. Kommunikation gibt es in vielen Bereichen in einem Unternehmen. Mitarbeiter – Chef, Mitarbeiter – Abteilungen. Mitarbeiter untereinander.  Als Expert*in machst du sicher etwas Spannendes daraus.

Wir halten fest: Du kannst zu jedem Themenbereich ein Kernthema finden, was sich für eine Serie eignet.

Zweitens: Mache einen Plan für deine Serie

Ich habe gemerkt, dass ein Plan wichtig ist. Warum? Nun, weil ich das mal nicht gemacht habe und die Serie dann im Sande verlaufen ist. Meine 52 Tipps für Autoren habe ich nicht bis zu Ende durchgehalten, weil ich keinen Plan hatte. So wurden es „nur“ 11 Tipps, statt der 52.

Deshalb wäre mein Tipp: Plane vorab, wie viele Artikel du schreiben willst. Tipp: Es müssen nicht gleich 52 sein! Fang lieber klein an. Vielleicht zehn Artikel? Oder Fünf?  Mache Arbeitstitel für die Überschriften. So kannst du auch einen Roten Faden  https://annekerstinbusch.com/52-tipps-fuer-autoren-5-der-rote-faden/    erstellen und schauen: Welche Themen passen mehr für den Anfang, welche eher in der Mitte oder am Ende der Serie.

Mit diesem Überblick bleibst du leichter dran und hast den Stoff die nächsten Wochen.

Drittens: Falls du denkst, du hast nicht genug Stoff für eine Serie…

Jetzt kann es passieren, dass so Gedanken kommen wie: „Mein Thema gibt nicht so viel Stoff her“. Oder: „Es wurde doch alles schon geschrieben. Was soll ich neues bringen?“

Ich kenne diese Gedanken nur zu gut. Sie gehen mir auch öfters durch den Kopf. Doch es gibt Tricks, wie du ihnen begegnen kannst.

Erstens kannst du dir sagen, dass jedes Thema immer mehrere Facetten hat. Nur weil jemand anders schon etwas über das Thema geschrieben hat, heißt das noch lange nicht, dass nicht gerade deine Art darüber zu schreiben, wieder bei einem ganz anderen Publikum ankommt als die Art des anderen Autors.  

Zweitens: Zerlege dein Thema in viele kleine Teile. Jeder Aspekt des Themas ist einen Artikel wert. Und dieser Artikel muss nicht unbedingt immer so lang sein. Du kannst genauso gut auch Artikel schreiben, die nur 300 Wörter enthalten. Die Länge der Artikel sollte in dieser Serie ungefähr gleich sein.

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