Warum du eine Autoren-Website haben solltest

Foto: PureSolution - shutterstock

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Du hast dein erstes Buch geschrieben? Oder du bist vielleicht gerade dabei, ein Buch zu schreiben? Das ist super! Doch sicher möchtest du auch, dass dein Buch gekauft und gelesen wird. Da ist es wichtig, dass du selbst aktiv wirst.

Wahrscheinlich hast du nicht das Budget, das Verlage einsetzen, um große Plakatwände mit Bildern ihrer Neuerscheinungen zu  schmücken. Das macht aber nichts. Erstens machen die Verlage das in der Regel meistens sowieso nur für Autoren und Autorinnen, die bereits bekannt sind. Zweitens haben wir das Glück, dass wir im Internet-Zeitalter leben und über das Internet selbst viel Werbung für unsere Bücher machen können.

Eine eigene Website ist dabei deine Zentralsonne. Sie ist der Mittelpunkt deiner Aktionen im Internet, sozusagen dein virtuelles Zuhause. Nur, wenn du eine Homebase hast, kannst du auf Facebook, Twitter, Xing oder Google+ richtig Kontakte knüpfen und dein Buch einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.  Dann kannst du einen Link setzen und die Menschen dorthin locken. Bist du beispielsweise auf Xing unterwegs, wirkt dein Profil gleich viel seriöser, wenn du einen Link zu deiner Internet-Seite setzt.

Unternehmen haben eine Internet-Seite. Autoren sollten auch eine haben, denn Autoren sind auch zugleich Unternehmer, die sich als Marke etablieren wollen, z. B. als Ratgeber-Autorin, Krimi-Autorin oder Liebesroman-Autorin.

Was spricht für eine eigene Internet-Seite?

  • Sie ist deine Präsenz im Netz.
  • Du kannst dort jederzeit etwas veröffentlichen.
  • Beiträge und Kommentare verschwinden nicht einfach nach einer gewissen Zeit, wie z. B. in sozialen Netzwerken.
  • Du kannst den Link zur Seite überall angeben, z. B. auch auf Flyern oder Visitenkarten oder in deinen Büchern.
  • Du kannst dich als Experte zeigen, z. B. mit Artikeln zu Themen, um die es auch in deinen Büchern geht.
  • Du kannst Leser/-innen schon auf kommende Bücher neugierig machen.
  • Du kannst Links zu Artikeln auf deiner Seite in sozialen Netzwerken teilen und die Menschen so auf deine Seite locken.

Selber machen oder machen lassen?

Ich persönlich bin immer dafür, dass man seine Internet-Seite selbst gestaltet. Ich habe das von Anfang an so gemacht. Meine erste Seite entstand 2001 noch mit Publisher. Heutzutage wäre sie wohl ziemlich unansehnlich und auf dem Smartphone könnte man sie sicher auch nicht lesen. Aber ich war damals stolz darauf, eine eigene Internet-Präsenz zu besitzen.

Später zog ich zu einem anderen Anbieter um und buchte einen Internet-Baukasten. Das sah dann schon viel besser aus, würde allerdings den heutigen Standards auch nicht mehr entsprechen.

Dann kam das Zeitalter von WordPress. Plötzlich ging es viel einfacher eine Seite zu gestalten, die nach etwas aussah und gut funktionierte. Und das ohne Programmierkenntnisse.

WordPress hat sich heute immer weiterentwickelt und viele große Firmen, aber auch Kleinunternehmer und Autoren nutzen es.

Es ist notwendig, dass du investierst. Entweder du investierst deine Zeit oder dein Geld.

Ja, du kannst einen Webdesigner beauftragen, der dir eine Seite nach deinen Wünschen gestaltet. Dann investierst du dein Geld, meistens sehr viel Geld. Mir sagte neulich jemand, er hätte Angebote bekommen zwischen 5000 und 8000 Euro für eine normale Website, mit WordPress erstellt, noch nicht mal mit so viel Schnickschnack. Es ist natürlich toll, wenn man das mag und kann.

Eine andere Möglichkeit ist, dass du dir bei der Gestaltung der Seite Unterstützung holst. Sprich: Du machst sie alleine, hast aber jemanden an deiner Seite, der dich bei Fragen berät. Es gibt auch Videokurse oder du buchst Einzelberatungen, in denen du das Wichtigste erklärt bekommst.

Willst du es einfach? Dann nimm einen Internet-Baukasten. Möchtest du mehr, dann nimm WordPress.

Natürlich gibt es auch immer noch die Internet-Baukästen. Gerade, wenn es schnell gehen muss und du noch nicht so viel Ahnung hast, was die Erstellung von Internet-Seiten anbelangt, dann ist ein Baukasten durchaus eine Idee.

Über WordPress wurde schon viel geschrieben. Es gibt die kostenlose Variante, die oft leider Werbeeinblendungen zur Folge hat. Und es gibt die sogenannte selbstgehostete Variante, bei der du deinen Domainnamen selbst bestimmen kannst und die Seite wirklich frei gestalten kannst.  In einem weiteren Artikel gibt es mehr zu diesem Thema.

Was ist überhaupt wichtig für deine Website?

  • Sie sollte eine einfache, übersichtliche Struktur haben.
  • Sie sollte ansprechend gestaltet sein, z. B. auch mit Bildern.
  • Sie sollte gute Texte enthalten, die alles gut auf den Punkt bringen.
  • Weniger Text ist mehr.
  • Sie sollte responsive sein, d. h., man kann sie auf dem Smartphone genauso lesen, wie auf dem Tablet oder auf dem Notebook.

Besser, du fängst mal mit deiner Website an, statt dass du auf die perfekte Lösung wartest.

Ein empfehlenswerter Internet-Baukasten

Vielleicht sagst du jetzt: An WordPress traue ich mich nicht ran, an andere Systeme auch nicht. Du möchtest es aber dennoch wagen, dich mit einer eigenen Internet-Präsenz zu zeigen? Dann empfehle ich dir einen Internet-Baukasten, den ich auch selbst für eine meiner Seiten verwende. Und das, obwohl ich WordPress-Fan bin. 🙂

Schau dir mal Jimdo an. Und damit dir der Einblick leichter fällt, habe ich ein kleines Video gedreht, was dir das Wichtigste erklärt.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Bleib dran! Demnächst gibt es noch mehr Tipps zum Thema „Internet-Seite für Autoren“.

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
Anne-Kerstin
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