Meine Lieblings-Schreibübung: Sich für die innere Schreibstimme öffnen

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Januar 12, 2011

Bild: Anne-Kerstin Busch

Ganz gleich, ob man Werbetexte schreibt oder eine Geschichte schreiben möchte, ich persönlich halte den Kontakt zur inneren Schreibstimme für wichtig.

Was ist die innere Schreibstimme?

Für mich persönlich bedeutet dies, dass ich Kontakt habe zu mir selbst, zur Seele oder wenn man es anders nennen mag, zum Herzen. Ganz einfach zu dem spirituellen Teil in mir.

Wie kann man in Kontakt mit seiner inneren Schreibstimme kommen?

Eine Möglichkeit ist über den Atem.  Sie können zum Beispiel tief in den Bauch hineinatmen und sich vorstellen, dass Sie mit jedem Ausatmen ein Stückchen ruhiger werden und mehr bei sich selbst ankommen. Oder Sie machen eine innere Reise zum Herzen oder in einen inneren Schreibraum oder an einen Ort, an dem Sie sich besonders geborgen fühlen.

Und dann legen Sie los und schreiben einfach, was Ihnen gerade in den Sinn kommt, vertrauen Sie dem, was kommt und lassen Sie sich von Ihrer inneren Schreibstimme führen, so fünf bis zehn Minuten lang. Dieser Text ist ganz alleine für Sie bestimmt, es sei denn, Sie möchten ihn mit anderen teilen.

Gestern hatte ich das Vergnügen, einen Präsenzworkshop zum Thema „Seminareinladungen“ zu leiten. Bevor wir so richtig in das Thema eingestiegen sind, habe ich alle erst einmal diese Übung machen lassen und habe bei dieser Übung auch selbst mitgemacht.  Und das ist dabei herausgekommen:

Liebe

Ich bin Liebe. Du bist Liebe. Alle sind Liebe. Manchmal weiß man es nur nicht, weil so viel dazwischen ist. Dann kommt Angst wie ein dunkler Schatten und legt sich über das helle Licht der Liebe.

Doch wenn es mal wieder so weit ist, rufe ich meinen spirituellen Führer und bitte ihn, mir dabei zu helfen, die Angst loszulassen und die Liebe wieder scheinen zu lassen.

Dann geht es mir wieder besser und ich bin mir dessen bewusst, dass ich Liebe bin und dass die anderen, denen ich tagsüber begegne, auch Liebe sind, auch wenn manchmal etwas darüber liegt, das das Licht der Liebe verschleiert.

Im Grunde unseres Herzens sind wir alle Liebe.

Probieren Sie’s aus. Diese Übung hilft in vielen Lebenslagen, sich (wieder)  bewusst mit der Liebe im Herzen und der kreativen, inneren Schreibstimme zu verbinden.

About the author 

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.

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  1. Hallo Anne,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Diese Übung ist im Grunde so wichtig, das betone ich auch immer wieder. Es ist im Grunde wie die Morgenseiten von Julia Cameron. Wenn man erst mal anfängt, einfach so zu schreiben, dann kommen die besten Sachen zum Vorschein. Etwas sehr wichtiges, nicht nur für Menschen, die sich mit dem Schreiben allgemein befassen…

  2. Liebe Walburga,

    herzlichen Dank für deinen wunderschönen Kommentar und auch für die Anregung, diese Übung auch als Erzähler durchzuführen. Es ist auch eine schöne Idee, vorher noch einmal in die Natur zu gehen, wenn man die Gelegenheit hat, denn in der Natur kann man sich, finde ich, sehr gut für die Botschaften der Seele öffnen.

    Ich finde es wunderbar, dass du die Tradition des mündlichen Erzählens wiederbelebst und dass du dadurch die Geschichten zu den Menschen bringst, obwohl ich auch gerne geschriebene Texte von dir lese. 🙂

    Aber es ist schön, wenn jeder seine Einzigartigkeit erkennt und auch lebt. Ich habe festgestellt, dass ich schon gerne vor Menschen stehe und spreche, aber noch lieber schreibe ich und das können auch mal Geschichten aus dem Herzen sein. So werde ich wohl doch eher immer eine schriftliche Erzählerin sein. 🙂

    Dir wünsche ich viele Zuhörer/innen, die gerne deinen Geschichten lauschen.

    Herzliche Grüße
    Anne-Kerstin

  3. Guten Morgen, liebe Anne! Als ich den Beitrag zu lesen begann, fühlte ich sofort, dass diese Übung auch ein Ritual für mich geworden ist … ganz intuitiv. Doch nicht beim Schreiben, sondern beim Erzählen. Kontakt zu mir selbst, zur Seele und zum Herzen braucht meiner Meinung nach jeder gute Erzähler … und ganz besonders diejenigen, die so wie ich frei erzählen, also nicht rezitieren. Denn dann werden die Worte wie von selbst aus dem Inneren kommen. Dann gibt es keine Angst mehr, den Faden zu verlieren.

    Ich finde den Kontakt zu meiner inneren Erzählstimme am besten, wenn ich vor einem Auftritt noch einmal durch den Wald spaziere … alleine mit der Natur lausche ich, sehe ich, rieche ich, fühle ich, was die Geschichten, die ich dann erzählen werde, zu ganz besonderen Geschichten dieses Tages machen werden.

    Herzliche Grüße

    Walburga, die wandernde Mundwerkerin

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