Die Lieblingszielgruppe erforschen

Foto: Rawpixel - shutterstock

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Haben Sie inzwischen etwas über Ihre Einzigartigkeit herausgefunden? Dann geht es weiter mit der „Zielgruppe“ bzw. Ihrem „Lieblingsleser“ oder der „Lieblingsleserin“, denn das ist ein weiterer Baustein, aus dem sich ergibt, über welche Themen Sie schreiben werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich dem Thema „Zielgruppe“ zu nähern. Besonders spannend ist dies natürlich für Existenzgründer, die gerade erst damit beginnen, sich ein Geschäft aufzubauen. Aber auch Unternehmer, die schon eine Weile am Markt sind,  können sich überlegen, ob der Blog auch eine Chance ist, zusätzliche Zielgruppen anzusprechen und sich dadurch neue Märkte zu erschließen.

Hier ein paar Anregungen, die Sie dabei unterstützen sollen, herauszufinden, welche Menschen Sie mit Ihrem Blog ansprechen möchten.

Fragen Sie sich: Wen würde ich gerne ansprechen. Machen Sie sich innerlich ein Bild von Ihren potenziellen Lesern, indem Sie Beispiele kreieren, so ähnlich wie ein Autor, der sein Personal entwirft.

Hier ein Beispiel von einer meiner imaginären Lieblingsleserinnen, wobei ich ausdrücklich sage, dass ich auch männliche Leser herzlich willkommen heiße, nur damit das nicht ausufert, gibt es jetzt ein Beispiel mit einer weiblichen Leserin.

Nadine ist Coach und das mit Leidenschaft. Sie hat schon vielen Menschen, gerade in der Lebensmitte, geholfen, sich beruflich neu zu orientieren und ihren Traumberuf zu finden. „Man ist nie zu alt, um sich seinen Traum zu erfüllen“, sagt sie immer. Sie selbst ist schon Anfang 50, doch noch lange nicht am Ende ihrer Träume. Jetzt schreibt sie gerade ein Buch und möchte parallel dazu einen Blog betreiben, um ihr Buch schon vorab bekannt zu machen.

Sehen Sie, was ich meine? Sie schreiben den Text so, als wenn diese Person wirklich existieren würde. Sie versetzen sich in diese Person hinein und bekommen dadurch Ideen für Artikel. Sie sollten sogar mehrere Personen mit unterschiedlichen Interessen entwickeln, natürlich immer in Bezug zu Ihrem Angebot.

Noch ein Wort dazu, warum ich das hier überhaupt erwähne: Die Imagination ist eine sehr starke Kraft, die nicht zu unterschätzen ist. Darüber wurde schon viel berichtet. Warum das also nicht auch mal mit dem Lieblingskunden ausprobieren? Wer weiß? Vielleicht kommen dann genau die Menschen zu Ihnen, auf die diese Beschreibungen passen?

Fragen Sie sich: Welche Kunden habe ich bisher gehabt und was waren die Bedürfnisse dieser Kunden? Oder welche Kunden habe ich zurzeit? Welches meiner Angebote interessiert diese und warum? Welche Themen ergeben sich daraus?

Vielleicht haben Sie aber auch etwas Neues im Angebot, z. B. eine neue Dienstleistung oder ein Produkt, das Sie bekanntmachen wollen. Dann frage Sie sich: Welche Bedürfnisse Ihrer Kunden werden dadurch erfüllt? Auch hier kann eine mögliche Quelle für zukünftige Themen sein.

Ich empfehle Ihnen, die Ideen, die Ihnen bei den verschiedenen Übungen kommen, zu notieren. Vielleicht möchten Sie sich eine Tabelle machen. Diese könnte dann z. B. Punkte enthalten wie: „Kunde“, „Interessen“, „mögliche Themen“.

Probieren Sie es einfach aus, so wie es für Sie passt.

Nächstes Mal: Blogname und Kernthema des Blogs

© 2012 – Anne-Kerstin Busch

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
Anne-Kerstin
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