Den Blogartikel überarbeiten

Foto: Alexander David - shutterstock

Foto: Alexander David – shutterstock

Beim letzten Mal gab es Tipps für gelungene Blogartikel. Am Beispiel meiner Protagonistin Marion, Coach für getresste Managerinnen, hatte ich gezeigt, wie Sie das Projekt „Blogartikel“ angehen können.

Nun kommt der zweite Teil, der ebenso wichtig ist: Die Überarbeitung. Die Überarbeitung ist etwas, das keiner so gerne macht, aber natürlich kann man durch sie die Qualität des Artikels erhöhen. Und man sollte sich durchaus auch Zeit für die Überarbeitung nehmen. Klar kann man die Texte im Internet immer wieder ändern, aber dennoch ist es ärgerlich, wenn man allzu viele Fehler in seinem Text hat.

Mir ist es vor einigen Monaten selbst mal passiert, dass eine Blogleserin mich anrief und mir sagte, ich hätte ein paar Fehler in meinem Artikel. Das war ein Artikel, bei dem ich es nicht so wie sonst gemacht hatte, dass ich ihn auch noch mal als veröffentlichten Artikel lese, so wie Sie ihn auch zu sehen bekommen. Nein, ich hielt es nicht für nötig und meinte, ich hätte in der Ansicht im Dashboard des Blogs schon alle Fehler gefunden. Tja, so kann man sich täuschen. 🙂

Marion entscheidet sich dafür, bevor sie den Artikel veröffentlicht, erst einmal die Vorschau anzuschauen. Das finde ich sehr lobenswert. Bei dieser Überarbeitung macht sie folgendes:

  • Sie liest die Sätze laut, weil sie dann besser merkt, ob sie flüssig  und verständlich sind, als wenn sie nur leise liest.
  • Längere Sätze versucht sie zu kürzen oder sie macht zwei Sätze daraus.
  • Sie schaut, ob sie Fachworte verwendet, die sie besser erklären sollte, weil sie nicht jeder versteht.
  • Sie macht Zwischenüberschriften, damit der Artikel leichter zu lesen ist.
  • Selbstverständlich legt sie ihr Augenmerk auch auf Rechtschreibung und Grammatik.

Wenn sie das alles gemacht hat, dann sucht sie noch ein Bild, das zum Artikel passt. Dafür  stöbert sie z. B. gerne auf www.fotolia.de oder auf einer anderen Bilddatenbank, wo sie relativ günstig die Rechte für ein Bild erwerben kann.

Anschließend überlegt sie noch, welcher Kategorie, bzw. welchen Kategorien sie diesen Artikel zuordnen will.  Sie entscheidet sich für „Managerinnen“, weil sie sich gerne mit diesem Begriff positionieren will. Außerdem verwendet sie folgende Stichworte, bzw. Tags: Minutenentspannung, Stress, loslassen, Energie gewinnen. So hilft sie den Menschen, die nach diesen Stichworten in den Suchmaschinen suchen, ihren Blog besser zu finden.

Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie den Artikel veröffentlicht. Und damit die Leser auch zu ihrem Blog finden, teilt sie das ihren Xing-Kontakten, ihren Kontakten bei Google+ und ihren Facebook-Freunden mit. Zum Schluss twittert sie noch den Link zum Artikel und das war es.

Kaum hat sie das erledigt, kommt ihr schon wieder die nächste Idee: Sie möchte einen Erlebnisbericht schreiben und damit zeigen, wie sie gestresste Managerinnen in die Entspannung bringt, denn noch vor gar nicht allzu langer Zeit gehörte sie nämlich selbst zu den gestressten Managerinnen und genau darüber möchte sie schreiben.

© 2012 Anne-Kerstin Busch

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Mit meinen Büchern und Kursen will ich dich dazu inspirieren, ein erfülltes Leben zu leben. Als Schreib-Mentorin helfe ich Coaches, Texte zu schreiben, die im Herzen der Menschen ankommen. Ich gebe meine Erfahrung aus 15+ Jahren in der Zusammenarbeit mit ganzheitlichen Unternehmern und Unternehmerinnen weiter.
Anne-Kerstin
Click Here to Leave a Comment Below 0 comments