November 5, 2016

Erstellt mit Canva - Lighthouse by dndavisErstellt mit Canva – Lighthouse by dndavis

Es ist Sonntagabend. Dir wird bewusst, dass wieder einmal eine Arbeitswoche vor dir liegt. Du fühlst dich ausgelaugt, ausgebrannt und müde. „Ach wäre es doch nur schon wieder Wochenende“, murmelst du in deinen vorhandenen oder auch nicht vorhandenen Bart, während du dir die Zähne putzt, ein letztes Mal noch in den Spiegel schaust und wieder ein Fältchen mehr entdeckst in deinem Gesicht. „Ja, ich weiß, ich bin zurzeit nicht glücklich“, murmelst du wieder vor dich hin. Du löschst das Licht im Bad, gehst in dein Schlafzimmer und machst auch hier das Licht aus. Am nächsten Morgen würde der Wecker klingeln, du würdest dich wie immer aus dem Bett quälen und hineinkriechen in das Hamsterrad in dem du dich schon seit Jahren befindest. Doch bevor du diesen Satz zu Ende gedacht hast, schläfst du ein und gleitest in das Reich der Träume.

Nehmen wir mal an, dass du in der Nacht einen Traum hast. Glaubst du daran, dass Träume etwas bewirken können? Glaubst du daran, dass Träume sogar Wegweiser in deinem Leben sein können? Wenn nicht, dann solltest du vielleicht besser nicht weiterlesen. Wenn ja, dann prima. Setze dich bequem hin und stelle dir vor, du hättest nachts folgenden Traum.

Du erwachst in deinen Traumwelten, an einem Ort, der mindestens so schön ist, wie der paradiesischste Ort hier auf der Erde. Dort gibt es einen Garten, mit bunten Blumen, einem Springbrunnen, dessen Wasser in den Farben des Regenbogens schimmert und der Himmel ist strahlend blau. Du fühlst dich frei und glücklich, du bist ganz bei dir selbst. Plötzlich merkst du, dass ein weiser, alter Mann (oder eine Frau, wenn dir das lieber ist) neben dir steht. Er hat eine goldene Schatulle in der Hand. „Hallo, ich warte schon sehr lange auf dich“, erzählt er (oder sie). Du erzählst davon, wie lange du schon unzufrieden und unglücklich mit deinem Leben bist, dass sich alles so eingefahren anfühlt und du nicht vom Fleck kommst. Du erzählst auch, dass es dir  jeden Sonntagabend vor dem Montagmorgen graut und dass du dich fragst, was da noch in deinem Leben kommen soll.

Der weise Mann (oder die weise Frau) hört schweigend und geduldig zu. Dann öffnet er (oder sie) die goldene Schatulle und gibt dir eine Papierrolle aus echtem, handgeschöpftem  Büttenpapier in die Hand. „Hier sind fünf Schlüssel, die dir helfen, deine Einzigartigkeit zu entdecken. Wenn du glücklich sein willst, dann mache dich auf den Weg zu deinen inneren Schätzen. Hebe sie und lebe sie! Das wird dein ganzes Leben verändern!“ Kaum hat er (oder sie) das ausgesprochen, ist er (oder sie) verschwunden.

Du öffnest die Rolle vorsichtig und beginnst zu lesen:

Erstens: Entscheide dich dafür, dass du einzigartig bist!

Jeder Mensch, jedes Wesen, das existiert, ist einzigartig. Auch du! Entscheide dich dafür, dass du mehr bist, als dir deine Umwelt weismachen will. Meditiere über das Thema. Sage dir jeden Morgen: Ich bin ein einzigartiges Wesen und dafür liebe ich mich! Wenn du magst, dann male ein Bild von dir als einzigartiges Wesen oder male ein Symbol, was dich immer wieder an deine Einzigartigkeit erinnert.

Zweitens:  Mache eine Zeitreise in deine Kindheit!

Stelle dir vor, dass du eine Zeitreise zurück in deine Kindheit machen kannst. Erinnere dich an die Dinge, die du damals geliebt hast. Gibt es etwas, was du damals gerne gemacht hast? Etwas, wobei du so richtig im Flow warst. Oft wird das kreative Potenzial in uns wieder sichtbar, wenn wir uns noch einmal unsere Kindheit vergegenwärtigen und an die Spiele denken, die wir damals gespielt haben.

Drittens:  Frage dich: Was liebe ich heutzutage?

Setzte dich für ca. 30 Minuten an einen ruhigen Ort. Entspanne dich und schließe die Augen. Wenn du magst, kannst du auch gerne eine Entspannungsmusik auflegen. Reflektiere dann für ein paar Minuten über die Dinge, die du heutzutage gerne, mit Freude und mit Leichtigkeit machst. Schreibe auf, was dir einfällt.

Viertens: Mache das Einzigartigkeits-Spiel mit deinen Freunden und Freundinnen!

Triff dich mit einer oder mehreren Freundinnen. Frage sie, wie sie dich als einzigartiges Wesen sehen. Welche Talente und welche Fähigkeiten sehen sie bei dir? Dabei sollte es nicht nur um die harten Fakten gehen, sondern auch um die Soft-Skills, also z. B. auch darum, ob du besonders gut zuhören kannst oder ob du einfühlsam bist oder Ähnliches.

Fünftens:  Träumen erlaubt! – Vom Hamsterrad zum Einzigartigkeits-Traumjob

Gönne dir einmal in der Woche ein Stunde oder auch zwei Stunden, nur um zu träumen. Stelle dir vor, es gibt keine Begrenzungen. Kreiere dir innerlich deinen Traumjob, welcher all das enthält, was dich einzigartig macht.

Schreibe dir jedes Mal auf, was dir einfällt, auch wenn es noch so unwahrscheinlich klingen sollte. Mache diese Übung mindestens für einen Monat und dann schaue, wie du deine Träume Realität werden lassen kannst. Lies Bücher darüber, recherchiere im Internet und schaue, was du findest, was zu dir passt. Du kannst deine Einzigartigkeit auch als Hobby leben, wenn es deine derzeitige Lebenssituation nicht erlaubt, dass gleich ein Beruf daraus wird. Oder du beginnst damit, dir deinen Traum nebenberuflich zu erfüllen.

Fazit:

Es gibt viele Möglichkeiten, die Einzigartigkeit Schritt für Schritt zu verwirklichen. Alles beginnt mit dem ersten Schritt und der ist, dass du dir deiner Einzigartigkeit überhaupt erst einmal bewusst wirst.

Achte deine Wünsche, respektiere deine Träume. Schreibe dir deine Träume auf, ganz gleich, ob du dir am Tag etwas erträumst oder ob du nachts einen Traum hast, so wie in der Geschichte in diesem Artikel. Oft spricht dein Herz über die Träume und hilft dir auf diese Art und Weise, deine Einzigartigkeit zu entdecken.

Warum macht Einzigartigkeit glücklich?

In der Überschrift zu diesem Artikel hatte ich gefragt, warum Einzigartigkeit glücklich macht.  Ja, sie macht glücklich, aber nur, wenn du sie hegst und pflegst, indem du sie lebst, jeden Tag ein Stückchen mehr. Denn, wenn du im Einklang mit deiner Einzigartigkeit lebst, dann lebst du nach deinem Naturell, du lebst das, was dich ausmacht, das, was dich besonders macht. Und du hast dann auch das Potenzial, andere glücklich zu machen.

About the author 

Anne-Kerstin

Mein Name ist Anne-Kerstin Busch. Ich inspiriere dich, deine Einzigartigkeit zu finden und auf den Punkt zu bringen. Außerdem unterstütze ich dich beim Schreiben deiner Business-Story. Geschichten bleiben im Gedächtnis und zeigen, was dich einzigartig macht! Auch, wenn du deinen Ratgeber oder dein Expertenbuch schreiben willst, bist du bei mir richtig.

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  1. Vielen Dank für den schönen Artikel, Anne-Kathrin. Besonders gefällt mir die Zeitreise in die Kindheit. Spielerisch können wir uns unserer Einzigartigkeit, unseren Talenten und Träumen nähern. Viele Grüße
    Christine

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